Ein äußerst weiches Griffgefühl bei Jeansstoffen zu erreichen, ohne dabei Haltbarkeit oder Farbechtheit einzubüßen, steht im Mittelpunkt der Veredelungsinnovationen von GKL Textile. Die Weichheit wird durch einen mehrstufigen Prozess erzielt, der mit der Faserauswahl beginnt: Feine Langstapel-Baumwollsorten wie Supima oder Pima tragen von Natur aus zu einem glatteren, weicheren Garn bei. Beim Spinnen entfernt das Kämmen kurze Fasern und verbessert so die Glätte des Garns zusätzlich. Die wirkungsvollsten Schritte erfolgen in der Appreturabteilung. GKL setzt eine Vielzahl mechanischer und chemischer Weichmacher ein. Mechanische Verfahren wie das Abflammen (Singeing) beseitigen Oberflächenflusen für ein saubereres Griffgefühl, während Aufrauen oder Napping die Oberfläche bürsten, um eine samtweiche, pfirsichartige Textur zu erzeugen. Die chemische Weichmachung erfolgt durch den Einsatz silikonbasierter oder polyethylenbasierter Weichmacher im Veredlungsprozess, welche die Garne schmieren und die Reibung zwischen den Fasern verringern. Fortschrittliche enzymatische Behandlungen mit Cellulase-Enzymen hydrolysieren sanft die Oberfläche der Baumwollfasern, lösen die kleinen Fibrillen auf, die für Steifheit verantwortlich sind, und erzeugen so einen dauerhaft weichen und glatten Stoff mit attraktivem gebraucht wirkendem Aussehen. Für eine „lived-in“-Jeans-Kollektion einer großen Einzelhandelskette stellte GKL einen 12-Unzen-Baumwoll-Polyester-Blend-Stoff her, der einer mehrstufigen Bio-Polierung und Enzymwäsche unterzogen und anschließend mit einem Mikrosilikon-Weichmacher behandelt wurde. Dieser Prozess ergab Jeans, die bereits direkt nach dem Auspacken außergewöhnlich weich im Griff waren, wodurch die übliche Eingewöhnungsphase entfiel und dem Verbraucher sofortiger Tragekomfort geboten wurde. Wir bieten eine breite Palette an weichen Denim-Lösungen an. Kontaktieren Sie uns, um die passende Lösung für Ihre Marke zu finden.
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